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Knoerig: „Neue E-Auto-Förderung stärkt soziale Fairness, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz“

Die unionsgeführte Bundesregierung hat ein neues Förderprogramm für Elektrofahrzeuge beschlossen, das ab dem 1. Januar 2026 greift und erstmals eine klare soziale Staffelung vorsieht. Davon profitieren auch viele Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis Diepholz/Nienburg I, betont der heimische Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig.

Foto: CDU / Christiane LangFoto: CDU / Christiane Lang

„Mit der neuen E-Auto-Prämie wird Elektromobilität gezielt für private Haushalte mit mittleren und niedrigeren Einkommen unterstützt. Das ist ein wichtiger Schritt, um Klimaschutz, soziale Fairness und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Automobilindustrie miteinander zu verbinden“, erklärt Knoerig.

Das Programm sieht Zuschüsse zwischen 1.500 und 6.000 Euro für den Kauf oder das Leasing von neuen Elektrofahrzeugen vor. Förderfähig sind batterieelektrische Fahrzeuge sowie bestimmte Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerer. Entscheidend ist die Neuzulassung ab dem 1. Januar 2026. 

Die Förderung richtet sich nach Einkommen und Familiengröße: Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 80.000 Euro sind grundsätzlich antragsberechtigt, Familien mit Kindern profitieren von zusätzlichen Zuschlägen.

 

„Gerade Familien und Pendler im ländlichen Raum brauchen bezahlbare, praxistaugliche Lösungen. Deshalb ist es richtig, dass die Förderung nicht vom Fahrzeuglistenpreis abhängt und auch Leasingmodelle einschließt“, so der CDU-Politiker weiter.

 

Private Haushalte der Region haben bereits in der jüngeren Vergangenheit erheblich von E-Auto-Förderungen profitiert: So wurden zwischen 2016 und 2023 über den Umweltbonus Elektromobilität 1.662 Fahrzeuge im Wahlkreis mit einem Gesamtvolumen von 7,6 Millionen Euro gefördert. In den Jahren 2020 und 2021 erhielten zudem 5.210 Antragstellerinnen und Antragsteller in den Landkreisen Diepholz und Nienburg Zuschüsse für Wallboxen in Höhe von jeweils 900 Euro – insgesamt flossen hier rund 5,6 Millionen Euro. 

Ladeinfrastruktur im Wahlkreis deutlich gestärkt

Parallel zur Fahrzeugförderung wurde in den vergangenen Jahren die Ladeinfrastruktur in der Region konsequent ausgebaut. Im Rahmen des Deutschlandnetzes sind beispielsweise in den letzten Monaten an den Standorten Bassum, Diepholz, Sulingen und Uchte insgesamt 28 Schnellladepunkte errichtet worden. Darüber hinaus wurden im Förderprogramm öffentliche Ladeinfrastruktur (2017–2023) im Wahlkreis 19 Antragsteller aus Kommunen, Unternehmen und Vereinen mit rund 290.000 Euro bedacht. Dadurch konnten 44 öffentliche Lade­standorte realisiert werden.

„Diese Zahlen zeigen: Elektromobilität ist längst auch bei uns angekommen. Entscheidend ist nun Planungssicherheit – für Verbraucher ebenso wie für Unternehmen und Kommunen“, betont Knoerig. Wichtig sei zudem, dass technologische Offenheit und Bezahlbarkeit im Blick behalten würden: „Gerade im ländlichen Raum brauchen wir eine verlässliche Infrastruktur, realistische Förderbedingungen und wettbewerbsfähige Fahrzeuge.“

Die Anträge für das neue Förderprogramm können nach der Fahrzeugzulassung gestellt werden. Eine rückwirkende Antragstellung ist möglich, das entsprechende Online-Portal soll im Mai 2026 freigeschaltet werden. Die Mittel reichen für geschätzt 800.000 Fahrzeuge in den nächsten drei bis vier Jahren. Weitere Informationen zum Förderprogramm sind auf den Seiten des Umweltministeriums zu finden: https://www.bundesumweltministerium.de/eauto-förderung